Fachveranstaltung Persönliches Budget

Welche Vorteile bietet das Persönliche Budget? Wie kann das „Persönliche Budget“ als konzeptionelle Alternative zu Sachleistungen noch stärker wahrgenommen werden? Inwiefern könnten gemeinsame Kooperationsstrukturen zum Thema „Persönliches Budget“ zur Vernetzung beitragen?
Diese und weitere Fragen sollen auf dem Fachtag am 26. April 2018 in Gelsenkirchen erörtert werden.
Die beiden Landschaftsverbände Rheinland (LVR) und Westfalen-Lippe (LWL) sowie das regionale Beratungsnetzwerk der BAG Persönliches Budget e. V. und die Kompetenzzentren Selbstbestimmt Leben (KSL) in NRW arbeiten daran, das Persönliche Budget für Menschen mit Behinderungen attraktiv zu gestalten, zur Inanspruchnahme zu motivieren sowie die Menschen mit Behinderungen dabei zu unterstützen. Gemeinsam laden diese vier Akteure zur Fachveranstaltung ein:
„Persönliches Budget – Mehr als Geld.“
Die Veranstaltung soll dem Informationsaustausch und der Vernetzung dienen und stellt gleichzeitig den Auftakt zu mehreren kleineren Veranstaltungen (Praxisdialogen) dar. Diese Dialoge sollen in Zukunft ein wichtiges Instrument sein, um  die Akzeptanz und Nutzung des Persönlichen Budgets zu fördern.
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ALL IN – Ästhetik und Methoden der inklusiven Darstellenden Künste

Internationales Symposium
8. Mai 2018, 10.30 – 17.30 Uhr // COMEDIA Theater Köln

Die Gestaltungsvoraussetzungen und ästhetischen Möglichkeiten inklusiver künstlerischer Arbeit in den Sparten Tanz und (Musik-)Theater sind Thema des internationalen Symposiums am 8. Mai 2018 in Köln, das von kubia und Un-label in Kooperation mit dem Sommerblut Kulturfestival e.V. veranstaltet wird. Internationale Expertinnen und Experten diskutieren, welche neuen Methoden und Ausdrucksweisen in der künstlerischen Arbeit von mixed-abled Ensembles entstehen, wie Hilfsmittel zu Stilmitteln werden und welche Rolle neue Technologien dabei spielen.
Gäste des Symposiums sind unter anderem die schottische Choreografin und Tänzerin Claire Cunningham; die Übersetzungswissenschaftlerin Prof. Dr. Nathalie Mälzer, Universität Hildesheim; die Co-Direktorin der britischen Tanzkompanie Candoco, Charlotte Darbyshire, und die finnische Comic-Künstlerin Kaisa Leka. Zielgruppe des Symposiums sind künstlerische Leiterinnen, Produzenten und Künstlerinnen aus den Sparten Tanz, Theater und Musik sowie Vertreterinnen und Vertreter von Kulturorganisationen und Bildungseinrichtungen.
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Besuch des LPE NRW

Am 7. März 2018 war Martin Lindheimer vom Landesverband Psychatrie-Erfahrener (LPE) NRW zu Gast bei "Selbstbestimmt Leben" Behinderter Köln. Er stellte das Wirken und die Angebote (Beratung, Krisenzimmer, politische Arbeit, etc.) des LPE vor. Anschließend fand ein reger Austausch mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von KSL, ZsL und EUTB über die Philosophie der Psychatrie-Erfahrenen statt. Immer wieder kam man dabei auf Artikel 14 der UN-Behindertenrechtskonvention zurück, der besagt. dass Menschen mit Behinderung gleichberechtigt mit anderen das Recht auf persönliche Freiheit und Sicherheit haben und, dass Menschen mit Behinderungen die Freiheit nicht rechtswidrig oder willkürlich entzogen werden darf. Abschließend wurde eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit vereinbart.
Internetseite des LPE NRW

„Die Sendung mit der Maus“ vollständig barrierefrei

„Die Sendung mit der Maus“ ist als erste Sendung des WDR komplett barrierefrei. Neu ist seit Januar 2018 eine Audiodeskription-Version für Blinde und Menschen mit Sehbehinderungen, ein sogenannter Hörfilm. Ein Sprecher beschreibt die gezeigten Szenen und Bilder aus den Lach- und Sachgeschichten.

Damit gehört „Die Maus“ zu den Sendungen in Deutschland mit der größten Barrierefreiheit. Neben der Audiodeskription zeigen das Erste, KiKA und der WDR die „Sendung mit der Maus“ bereits in einer Version mit Untertiteln und in einer Version mit Gebärdensprachdolmetscher für Gehörlose. 

WDR-Intendant Tom Buhrow: „Wir machen unser Programm für alle Menschen in diesem Land, dafür stehen wir als Sender im ARD-Verbund. Dazu gehört auch, Sendungen und Inhalte barrierefrei zugänglich zu machen. Mit der ,Sendung mit der Maus‘ – eine unserer beliebtesten Produktionen – gehen wir diesen Weg jetzt konsequent.“ 

Alle barrierefreie Versionen gibt es bei WDRmaus.de, in der ARD Mediathek, der Mediathek des Ersten und in der KiKA-Mediathek. 

Im linearen Fernsehen lassen sich Audiodeskription und Untertitel wahlweise dazu schalten. Seit Anfang des Jahres ist die Maus auch mit Gebärdendolmetscher im linearen Fernsehen zu sehen: montagmittags um 12.30 Uhr bei KiKA. 

„Die Sendung mit der Maus“ barrierefrei im Fernsehen:

SONNTAG 
Das Erste, 9.30 Uhr: mit Untertiteln, mit Audiodeskription
KiKA, 11.30 Uhr: mit Untertiteln, mit Audiodeskription

MONTAG 
KiKA, 12.30 Uhr: mit Untertiteln, mit Audiodeskription, mit Gebärdensprachdolmetscher

SAMSTAG WDR Fernsehen, 11.30 Uhr: mit Untertiteln, mit Audiodeskription
Link zur Maus-Mediathek

Selbstbehauptungskurs für Frauen mit Behinderung

Hallo Ladies,

nach unserem ersten erfolgreichen Event im November folgt jetzt das Zweite!
Wir dürfen an einem Selbstbehauptungskurs teilnehmen. Den Kurs leitet Kathrin Freise. Sie ist u.a Krav Maga Instructorin, mehr dazu auf dieser Website:www.medical-combat.de

Inhaltlich geht es darum sich in schwierigen oder gefährlichen Situationen verteidigen zu können. 

Der Kurs soll am Freitag, den 16.03.2018 von 15-18 Uhr im Bürgerzentrum in Deutz, Tempelstr. 41-43, statt finden.
Der Unkostenbeitrag beträgt 30 Euro pro Person. Es wird zwischendurch kleinere Pausen geben.

Es können maximal 12 Frauen mit machen, deshalb meldet euch bitte so schnell es geht bei mir oder Barbara an.(spätestens bis zum  01.03.2018).

Das wird super! Wir freuen uns!Barbara & Jeanette

Quatsch-Café für Frauen mit Behinderung

In gemütlicher Atmosphäre mit anderen Frauen klönen, sich austauschen, Spaß haben – das bieten wir allen interessierten Frauen regelmäßig an!
Der aktuelle Termin: 
Dienstag, 20. März 2018 um 16 Uhrim Cafe Sur, Metzer Straße 39 in 50677 Köln.
Damit wir besser planen können, melde dich unter info@zsl-koeln.deoder telefonisch unter 0221 – 32 22 90 an.

Insolvenz der Firma BAUM – Beratung für Nutzer_innen

BAUM Retec AG – Hersteller von Hilfsmitteln für blinde und sehbehinderte Menschen ist insolvent.
Nutzer der Hilfsmittel der Firma Baum können bei Fragen das Berufsförderungswerk (BFW) Würzburg kontaktieren.Die Beratung ist kostenfrei.
Telefon: 0931 – 90 01 853Mail: oliver.schroeder@bfw-wuerzburg.de

Quatsch-Cafe am 20. Februar

In gemütlicher Atmosphäre mit anderen Frauen klönen, sich austauschen, Spaß haben – das bieten wir allen interessierten Frauen regelmäßig an!
Der aktuellen Termin (Achtung: neuer Ort!): 
Dienstag, 20. Februar 2018 um 16 Uhrim Cafe Sur, Metzer Straße 39 in 50677 Köln. 
Wir haben diesmal einen Gast, der uns etwas zum Thema Selbstverteidigung erzählt.
Damit wir besser planen können, melde dich unter info@zsl-koeln.deoder telefonisch unter 0221 – 32 22 90 an.

Besuch von Matthias Birkwald (MdB) im ZsL

Auf Anfrage von Matthias Birkwald, Mitglied des Bundestages (MdB) und parlamentarischer Geschäftsführer der Bundestagsfraktion Die Linke, fand am 6. Februar 2018 ein gemeinsames Gespräch im ZsL statt.
Herr Birkwald, Mitglied im Bundestags-Ausschuss für Arbeit und Soziales, hatte erfahren, dass wir aktuell Fördergelder vom Bund für die Ergänzende Unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) erhalten haben.
Auch aufgrund der unmittelbaren Nachbarschaft seines Wahlkreisbüros zum ZsL zeigten Herr Birkwald und sein Mitarbeiter Herr Lindweiler großes Interesse an der Arbeit von ZsL, KSL Köln und EUTB Selbstbestimmt Leben Behinderter Köln.
Geschäftsführer Horst Ladenberger umriss zunächst die Geschichte und die bereits abgeschlossenen Projekte des Selbstbestimmt Leben Behinderter Köln e.V.
Es folgte ein angeregter Austausch zu aktuellen Themen und Projekten, vorwiegend die EUTB, für die dem Selbstbestimmt Leben Behinderter Köln e.V. bisher als einzige Kölner Anlaufstelle Gelder bewilligt wurden.
Neben inhaltlichen Erläuterungen zur EUTB wurde auch über das Antragsverfahren, die Auswahl der Beratungsstellen sowie unseren Anspruch, die Auswahl der Berater möglichst behinderungsübergreifend zu treffen, gesprochen.
Wir bedanken uns bei Herrn Birkwald für sein Interesse an unserer Arbeit und freuen uns auf weiterhin gute Nachbarschaft!

ISL-Workshop zur Stärkung der Selbsthilfe

Sind wir besonders?
Stärkung von Selbstvertretungsorganisationen in der gesundheitlichen Selbsthilfe
Die Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben in Deutschland e.V. – ISL schreibt mehrere Plätze zur Teilnahme im aktuellen Projekt „Lernort Selbsthilfe“ aus. Das Projekt soll Selbstvertretungsorganisationen von Menschen mit Behinderungen bzw Beeinträchtigungen (chronischer Erkrankung, Psychiatrieerfahrung, etc.) darin stärken, ihre Ressourcen in der gesundheitlichen Selbsthilfe besser zur Geltung zu bringen. „Selbstvertretungsorganisationen machen nämlich häufig die Erfahrung, anders als ‚traditionelle‘ Selbsthilfegruppen oder -organisationen, manchmal nicht so richtig ‚reinzupassen‘ oder dazuzugehören. Das ergibt dann Schwierigkeiten, wie mangelnde Chancen der Beteiligung in gesundheitspolitischen Kontexten oder ganz konkret bei der Beantragung von Fördermitteln. Dabei haben Selbstvertretungsorganisationen und ihre Mitglieder ganz besondere Stärken, und sie engagieren sich sehr wohl mit gesundheitsbezogenen Themen“, so Projektreferentin Eva Buchholz.
Das Projekt will daher bei den besonderen Merkmalen und Arbeitsweisen von Selbstvertretungsorganisationen ansetzen:

beeinträchtigungs- und diagnoseübergreifendes Vorgehen – die klassische Selbsthilfe arbeitet diagnosespezifisch
Verknüpfung von gesundheitlichen und behindertenpolitischen Fragestellungen
Kombination von Selbsthilfe und Selbstvertretung
Bedeutung von Assistenz und der Berücksichtigung angemessener Vorkehrungen
eher Empowerment-Angebote und behindertenpolitische Stammtische als diagnosebezogene Selbsthilfegruppen, etc.

Diese Aspekte wollen wir als Stärken verstehen, aber gleichzeitig nach Wegen suchen, wie das Thema „Gesundheit“ und „gesundheitliche Selbsthilfe“ innerverbandlich konkretisiert und ausgebaut werden kann, und wie den Schwierigkeiten zu begegnen ist, die Selbstvertretungsorganisationen oft erfahren (insbesondere in Sachen Anerkennung – Beteiligung – Förderung).
Interessensbekundungen für eine Teilnahme sind bis zum 15. Februar 2018 per Mail an info@isl-ev.de zu richten.
Geplant sind zwei Workshops in Erkner bei Berlin (Frühjahr und Herbst 2018) und eine begleitende Beratung im Bereich der Organisationsentwicklung, der Nutzung von Angeboten der Selbsthilfeförderung, der Weiterentwicklung und Schärfung des eigenen Profils im Bereich der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe. Detaillierte Informationen zum Projekt, das von der BARMER im Rahmen der Selbsthilfeförderung auf Bundesebene finanziert wird, sind der beigefügten Ausschreibung zu entnehmen.

Link zur Ausschreibung